Behandlung nach Mondphasen
Was hat denn der Mond mit den Zähnen zu tun, werden
sich viele von Ihnen jetzt fragen. Die Kraft unseres
Erdtrabanten ist unbestritten, wenn wir an die durch ihn
beeinflussten Gezeiten, die Ebbe und Flut denken.
Schlafstörungen die viele von uns bei Vollmond haben,
lassen sich von der modernen Schulmedizin ebenso wenig
anderweitig erklären, wie die vielen Babys die gerade
um den Vollmond herum auf die Welt kommen wollen. Ob nun
der in der richtigen Zeit geschlagene Christbaum, die am
richtigen Tag gepflanzten jungen Gartenpflänzchen
ausschließlich von der richtigen Mondphase
abhängen, darüber wird in der Öffentlichkeit
noch eher kontrovers diskutiert. Da die Beachtung der
Mondphasen jedoch nur mit einem sehr geringen Aufwand
verbunden ist und tatsächlich frei von
„Nebenwirkungen“ ist sollte der geneigte Leser
es doch selbst einmal ausprobieren.
Beachtet man den Mondrhythmus in der Medizin, kommt man an
der bereits von Hippokrates (ca.400 v. Chr.) , der als
Urvater der abendländischen Medizin gilt, gemachten
Empfehlung nicht vorbei. „Berühre nicht mit
Eisen jenen Teil des Körpers, der von dem Zeichen
regiert wird, das der Mond gerade durchquert.“
Bestimmten Körperregionen sind Sternenbilder
zuzuordnen. Diese entstammen der jahrtausendealten
Himmelsuhr die die Sonne im Laufe eines Jahres und der Mond
im Laufe eines Monats durchläuft. Für die
Zahnmedizin wichtig ist das Sternenbild Widder für den
Bereich Kopf und Oberkiefer, Stier für Unterkiefer bis
Hals. Aus den Erfahrungswerten von vielen Praktikern haben
wir nun abgeleitet, dass chirurgische Eingriffe im
Zahnbereich wie Zähneziehen oder
Wurzelspitzenresektionen am besten bei abnehmendem Mond
nicht bei Widder und Stier heilen, die Nachschmerzen und
postoperativen Schwellungen sind deutlich geringer, die
Einheilung von Implantaten geht schneller und
komplikationsärmer. Zahnstein der bei abnehmendem Mond
entfernt wird kommt nicht so schnell wieder wie der bei
zunehmendem Mond entfernte.
Das Mondwissen ist tausende von Jahre alt, viele Kulturen
haben danach gelebt und geheilt. Ob die Doppelblindversuche
der modernen Medizin den Menschen wirklich gesünder
und glücklicher gemacht haben, sollte ein jeder
für sich selbst entscheiden. Ich meine je näher
an der Natur um so besser für den Menschen. Die
Verbindung Natur und moderne Medizin ist das anzustrebende
Optimum für den Patienten.
Dr.med.dent. Brigitte Stadtkus-Weigl