Dr. med. dent. Brigitte Stadtkus-Weigl

Behandlung nach Mondphasen

Was hat denn der Mond mit den Zähnen zu tun, werden sich viele von Ihnen jetzt fragen. Die Kraft unseres Erdtrabanten ist unbestritten, wenn wir an die durch ihn beeinflussten Gezeiten, die Ebbe und Flut denken. Schlafstörungen die viele von uns bei Vollmond haben, lassen sich von der modernen Schulmedizin ebenso wenig anderweitig erklären, wie die vielen Babys die gerade um den Vollmond herum auf die Welt kommen wollen. Ob nun der in der richtigen Zeit geschlagene Christbaum, die am richtigen Tag gepflanzten jungen Gartenpflänzchen ausschließlich von der richtigen Mondphase abhängen, darüber wird in der Öffentlichkeit noch eher kontrovers diskutiert. Da die Beachtung der Mondphasen jedoch nur mit einem sehr geringen Aufwand verbunden ist und tatsächlich frei von „Nebenwirkungen“ ist sollte der geneigte Leser es doch selbst einmal ausprobieren.

Beachtet man den Mondrhythmus in der Medizin, kommt man an der bereits von Hippokrates (ca.400 v. Chr.) , der als Urvater der abendländischen Medizin gilt, gemachten Empfehlung nicht vorbei. „Berühre nicht mit Eisen jenen Teil des Körpers, der von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchquert.“ Bestimmten Körperregionen sind Sternenbilder zuzuordnen. Diese entstammen der jahrtausendealten Himmelsuhr die die Sonne im Laufe eines Jahres und der Mond im Laufe eines Monats durchläuft. Für die Zahnmedizin wichtig ist das Sternenbild Widder für den Bereich Kopf und Oberkiefer, Stier für Unterkiefer bis Hals. Aus den Erfahrungswerten von vielen Praktikern haben wir nun abgeleitet, dass chirurgische Eingriffe im Zahnbereich wie Zähneziehen oder Wurzelspitzenresektionen am besten bei abnehmendem Mond nicht bei Widder und Stier heilen, die Nachschmerzen und postoperativen Schwellungen sind deutlich geringer, die Einheilung von Implantaten geht schneller und komplikationsärmer. Zahnstein der bei abnehmendem Mond entfernt wird kommt nicht so schnell wieder wie der bei zunehmendem Mond entfernte.

Das Mondwissen ist tausende von Jahre alt, viele Kulturen haben danach gelebt und geheilt. Ob die Doppelblindversuche der modernen Medizin den Menschen wirklich gesünder und glücklicher gemacht haben, sollte ein jeder für sich selbst entscheiden. Ich meine je näher an der Natur um so besser für den Menschen. Die Verbindung Natur und moderne Medizin ist das anzustrebende Optimum für den Patienten.

Dr.med.dent. Brigitte Stadtkus-Weigl